Freitag - Tag 2

Nachdem wir uns eine „Einsatzzentrale“ im Altenzentrum aufgebaut, die Lage gecheckt und mit einem Frühstück gestärkt hatten, ging es an die Arbeit. Die Rasenflächen wurden gemäht, Gebüsche zurechtgestutzt und wir machten uns daran den riesigen Komposthaufen in die bereitgestellten Grünabfall-Container zu schaffen.

Nach mehrfachem Hin und Her, langen Diskussionen und dem Rat der Fachmänner folgend, mussten wir uns leider gegen den Bau einer rollstuhlgerechten Rampe und für den Bau einer Treppe entscheiden. Die bevorstehenden, nicht mehr ganz 72 Stunden und der vorhandene Platz würden nicht ausreichen, um allen Anforderungen, die an den Bau einer solchen Rampe gestellt werden, gerecht werden zu können.

Die meiste Arbeit machte uns die Fläche an der die Treppe zum Spielplatz nun entstehen sollte. Hier mussten Büsche beseitigt und zwei Gräben geschaufelt werden. Jens Ripper von der Firma „Ripper Bau" traf gegen Mittag mit allen Materialien für den Bau der Treppe ein, sodass von nun an unsere eigentlichen Aufgabe - die Verbindung zwischen Jung & Alt - Gestalt annahm. Die Seitenbegrenzung wurde mit Hohlsteinen gemauert und mit Zement aufgefüllt, sodass eine stabile Treppe entstehen konnte.

Für die vom Grünschnitt befreite Fläche, die ehemals als Komposthaufen diente, suchten wir über alle erdenklichen Kanäle nach einer Grassamenspende. Hier ein herzlicher Dank an Noi, der uns diesen Wunsch erfüllen konnte.

Da es die Ruhezeiten in einem Altenzentrum, besonders die Nachtruhe, einzuhalten gilt, beendeten wir unsere Arbeit am Abend und zogen uns wieder nach Finthen auf unseren Grillplatz zurück, um dort nochmal die nächsten Tage durchzusprechen und alte Zeltlagergeschichten wiederaufleben zu lassen.