Der Auftakt

Um uns gemeinsam für die 72-Stunden-Aktion zu stärken, traf sich das Leiterteam am Donnerstag vor der Auftaktveranstaltung im Burgerladen. Die Aufregung wurde größer und die Spekulationen um die bevorstehende Aufgabe gingen in die letzte Runde, die letzten Wetten wurden abgeschlossen.

Wir fieberten dann zusammen mit den anderen Jugendgruppen auf dem Bischhofsplatz dem Countdown entgegen und konnten dann um 17.07 Uhr auf der Bühne unser Projekt von den Projektengeln entgegennehmen:

- Generationentreppe -

Schafft durch den Bau einer Treppe mit Durchgang eine Verbindung zwischen Alt & Jung und gestaltet Ecken der Außenanlage des Altenzentrums Maria Königin in Mainz-Drais.

Gleich machten wir uns auf den Weg nach Drais, um unsere Neugier zu stillen, was es denn mit dieser Verbindung zwischen Alt und Jung auf sich hat. Frau Drehsen-Sohn, unsere Ansprechpartnerin (Sozialarbeiterin im Altenzentrum), empfing uns dort, um uns unseren Einsatzort für die nächsten 72 Stunden zu zeigen. Das Gelände des Altenzentrums grenzt unmittelbar an einen Spielplatz, der auch von der Grundschule als Pausenhof genutzt wird, allerdings sind beide Gelände durch einen Zaun und einen Höhenunterschied von ca. 1 Meter voneinander getrennt. Diese Barriere gilt es in den nächsten 72 Stunden zu überwinden!

Außerdem müssen die Rasenflächen gemäht, eine ca 75m² große Fläche von Grünschnitt und Baumabfällen befreit, ein Blumenbeet erneuert und Büsche zurück geschnitten werden. Rollstuhlgerecht wäre es das Beste, eine Rampe zu installieren, über die jeder das Gelände wechseln könnte. Alternativ ist der Bau einer Treppe vorgesehen.

Nachdem wir uns vor Ort ein Bild machen konnten, sind wir nach Finthen auf unseren Grillplatz gefahren, um dort bei Bier und Bratwurst den Plan für die nächsten Tage zu schmieden. Ein paar Telefonate später war ein Bauingenieur (Vielen lieben Dank an Hr. Bassier) und eine Maurerfirma (tausend Dank an die Firma Ripper Bau, besonders an Jens Ripper!!!) für den nächsten Tag organisiert, die uns von nun an mit Rat und Tat beiseite standen. Wir verabredeten uns für Freitagmorgen um 8.00 Uhr im Altenzentrum und ließen den Abend zeltlagergerecht am Lagerfeuer ausklingen.